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Unser letzter Sommer
Spielfilm über Freundschaft, erste Liebe und Zivilcourage im besetzten Polen während des Nationalsozialismus. Für den Unterricht ab Klasse 8 in Geschichte, Politik, Sozialkunde und Ethik.Drama von Michal Rogalski | Polen/Deutschland 2014 | 100 Minuten | FSK 12
Sommer 1943. Die deutsche Sicherheitspolizei kontrolliert das besetzte Ostpolen. Vier junge Menschen erleben die Grausamkeiten des Krieges – und die Schönheit zwischenmenschlicher Gefühle.
Der 17-jährige Pole Romek, Heizer auf einer Rangierlok, träumt von einem Leben als Lokführer. Er lernt den Militärpolizisten Guido kennen, der in das polnische Dorf strafversetzt wurde, weil er sich “entartete” Musik angehört hatte. In der von Rivalität und Misstrauen bestimmten Umgebung wächst zwischen den beiden jungen Männern eine Freundschaft. Schon bald treffen die beiden Jungen Franka, die Tochter eines Bauern. Franka arbeitet in der Küche der deutschen Gendarmerie und erweckt sofort das Interesse Romeks. Sie selbst hat jedoch bereits ein Auge auf Guido geworfen. Die zum Jazz verbindet alle drei. Eines Tages findet dann Romek die verletzte Jüdin Bunia. Die 16-Jährige bringt zunächst eine Menge Glück in den Freundeskreis – denn alle vier erleben nun ihre erste Liebe in einem Moment jugendlicher Unbeschwertheit. Die Realität rück so in weite Ferne. Doch die Grenzen überschreitenden Beziehungen sind all jenen ein Dorn im Auge, die die nationalsozialistische Ideologie durchsetzen. Wird die Freundschaft diese grausame Zeit überleben?
Schlagwörter
Krieg, Erste Liebe, Freundschaft, Jugend, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Polen, Zivilcourage, Zweiter WeltkriegEignung
ab 14 Jahren, Klassen: 8-12/13Fächerbezug
Ethik, Geschichte, Politik, SozialkundeFür welche Klassenstufen und Altersgruppen ist „Unser letzter Sommer“ geeignet?
ab 14 Jahren, Klassen: 8-12/13
Inhaltlich ist er optimal auf den Lehrplan folgender Schulfächer abgestimmt:Gesellschaftslehre, Ethik / Werte und Normen, Geschichte, Politik / Politische Bildung, Medienbildung
Welche Themen behandelt das Medium und welche Kompetenzen werden gefördert?
Alltag / Leben / Heimat, Angst / Mut, Erwachsenwerden, Ethik / Werte / Normen, Flucht / Krieg / Integration, Freundschaft / Familie, Gesellschaft / Soziales, Nationalsozialismus / Antisemitismus
Lässt sich der Film innerhalb einer regulären 45-Minuten-Unterrichtsstunde behandeln?
Mit einer Laufzeit von 100 Minuten (FSK: 12) empfiehlt sich die Vorführung im Rahmen einer Doppelstunde (90 Minuten) oder als fächerübergreifendes Projekt, um ausreichend Raum für Reflexion und Arbeitsphasen zu gewährleisten.
Welche Ausführungen und Lizenzen stehen für Schulen und Institutionen zur Auswahl?
Erscheinungsjahr 2014.Das Medium ist und steht in folgenden Lizenzformen zur Verfügung:
- Digital Schule/Gemeinde: Wenn Sie Lehrkraft sind oder zu einer Kirchengemeinde, einem Verein, einem Hospiz oder einer Nachmittagsbetreuung gehören und den Film im nichtgewerblichen Rahmen – etwa im Unterricht oder bei Veranstaltungen – nutzen möchten, wählen Sie bitte diese Lizenzart. Sie erhalten die Inhalte per Download oder Streaming.
- Datenträger Schule/Gemeinde: Wenn Sie Lehrkraft sind oder zu einer Kirchengemeinde, einem Verein, einem Hospiz oder einer Nachmittagsbetreuung gehören und den Film im nichtgewerblichen Rahmen – etwa im Unterricht oder bei Veranstaltungen – nutzen möchten, wählen Sie bitte diese Lizenzart. Sie erhalten die Inhalte auf einem Datenträger per Post.
- Datenträger Medienzentrum: Wenn Sie als Medienzentrum unsere Datenträger im nichtgewerblichen Rahmen für öffentliche Vorführungen verleihen möchten, wählen Sie bitte diese Lizenzart. Sie kann auch von Bildstellen, Mediotheken oder religionspädagogischen Ämtern genutzt werden.
- Online-Lizenz Medienzentrum: Wenn Sie eine Online-Lizenz erwerben möchten, rufen Sie uns bitte an (030-2100549-20) oder senden Ihre Wunschliste an vertrieb@matthias-film.de. Wir erstellen Ihnen daraufhin ein individuelles, auf Ihren Bedarf zugeschnittenes Angebot.