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Mein Name Akim – Wörter für ein neues Leben
Kurzspielfilm von Aleksandr Kim | Deutschland 2025 | 38 Minuten | FSK LEHR
Als die Universität in Akims Heimat herausfindet, dass der junge Mann trans ist, wirft sie ihn als „Perversen“ hinaus. Jetzt hat er in Deutschland Asyl beantragt und lebt in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Er will unbedingt weiter studieren und dafür auch gerne Deutsch lernen. Aber das ist nicht so einfach. Akim versteht die Sprache nicht, die Mitbewohner sind fremd, die Unterbringung karg und ohne persönliche Note, die Verantwortungsträger*innen abweisend und die Zukunft ungewiss. Mehr und mehr fühlt er sich frustriert und fremdbestimmt. Dennoch rafft er sich immer wieder auf, macht das Beste aus seiner Situation und verliert sein Ziel nie aus den Augen.
Eindrücklich macht „Mein Name Akim“ die beklemmende Atmosphäre in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber erfahrbar. Dass die deutsche Sprache dabei nur als unverständliches Kauderwelsch zu vernehmen ist, erzeugt zusätzlich Emotionen, mit denen der Protagonist Akim konfrontiert ist, was, geschickt gemacht, so auch für die Filmbetrachtenden nachvollziehbar wird: Überforderung, Isolation und Ohnmacht. Dem stehen Momente unbeschwerter Leichtigkeit gegenüber. Akim verharrt nicht in Lethargie. Er genießt das Fußballspiel mit seinem Freund Kamil, schmuggelt verbotenes Gemüse an der Security vorbei und lernt, so gut er kann, selber Deutsch. So wird der Kurzspielfilm zu einem Plädoyer dafür, nicht aufzugeben und öffnet Räume für Diskussionen unter Schüler*innen, von denen viele das gleiche Alter wie Akim haben dürften.
Schlagwörter
Flucht, Migration, Asyl, Transidentität, Mehrfachdiskriminierung, Sprachbarrieren, Bürokratie, Menschenwürde, Identität, Integration, Ausgrenzung, Bildungschancen, Selbstbestimmung, LGBTQ+, gesellschaftliche Teilhabe, Diskriminierung, Resilienz, HoffnungEignung
ab 14 Jahren, Klassen 9–12/13, Sek I + II, außerschulische Bildungsarbeit, GemeindearbeitFächerbezug
Ethik/Werte und Normen, Politische Bildung/Politik und Gesellschaft, Sozialkunde, Deutsch, Religionslehre, Gemeinschaftskunde, fächerübergreifender Unterricht02 Keine Privatsphäre [03.17 – 05.06]
03 Kein Termin, keine Beratung! [05:07 – 09:56]
04 Auf der Toilette [09:57 – 12:37]
05 Wo sie Deutsch lernen? Ich auch! [12:38 –16.03]
06 Ich Deutsch: BAMF! [16:04 –20.02]
07 Antrag abgelehnt [20:03 –23.25]
08 Am Checkpoint [23:26 –25.27]
09 Verständnis [25:28 –29.05]
10 Bescheide [29:06 – 32:27]
11 Abschied auf der Bank [32.28 – 34.25]
12 Keine Deutschkurse für Studierende [34.26 – 37.06]