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Unter uns Frauen

Unter uns Frauen

Dokumentarfilm von Sarah Noa Bozenhardt und Daniel Abate Tilahun | Deutschland/Äthiopien 2021 | 92 Minuten | FSK 16

ab 55.00 € inkl MwSt. zzgl. Versandkosten

Schlagwörter

Afrika, Äthiopien, Frauen, Frauenleben, Geburtensterblichkeit, Geburtshilfe, Gesundheitswesen, Gesundhetssystem, Hausgeburt, Hebammen, selbstbestimmtes Leben, Tradition, Unabhängigkeit

Eignung

ab 16 Jahren Sek II, schulische und außerschulische Bildungsarbeit

Fächerbezug

Geschichte, Religionslehre, Politik, Ethik/Werte und Normen

Im ländlichen Äthiopien stehen viele Frauen der Geburtshilfe in den oft entfernt gelegenen Krankenhäusern mit Skepsis gegenüber. Ärzte und Hebammen, die im staatlichen Gesundheitssystem arbeiten, versuchen die Frauen wegen der gesundheitlichen Risiken bei Hausgeburten davon zu überzeugen, in einem Krankenhaus zu entbinden. Doch die Vorbehalte sind groß. Abgeschieden von den größeren Städten der Region entscheiden sich viele Frauen trotz der klinischen Vorteile für eine Hausgeburt im Kreis ihrer Familie. Auch die 25-jährige Huluager Endeshaw, die im Dorf Megendi im Norden Äthiopiens lebt, will auch ihr viertes Kind zuhause zur Welt bringen, begleitet von der traditionell arbeitenden Hebamme Endal.Die 70-jährige erfahrene Hebamme genießt großen Respekt, greift im Zweifel aber auch auf die Unterstützung von Mitarbeiterinnen der Gesundheitsstation zurück. Endal hat die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Mutter gelernt. Sie weiß, dass die Gebärenden Trost und Kraft bei ihr finden und zweifelt daran, dass den Frauen in den Krankenhäusern die menschliche Fürsorge entgegengebracht wird, wie sie sie bei Hausgeburten erfahren. Welela ist eine der jungen und engagierten Geburtshelferinnen im städtischen Gesundheitszentrum, die traditionelle Hausgeburt vehement ablehnt und ihre Aufgabe darin sieht, die Frauen in der Region vor medizinischen Risiken zu schützen. Denn obwohl in den letzten Jahren die Mütter- und Säuglingssterblichkeitsraten in Äthiopien sanken, bleiben sie immer noch hoch. Im Gespräch mit Huluager und Endal, aber auch mit den jungen Hebammen aus der Stadt, werden die verschiedenen Sichten auf Frauenleben in Äthiopien, aber auch der Aufbruch und die Hoffnungen, die allen gemeinsam sind, deutlich. Ihre Themen gehen weit über die Geburtshilfe hinaus. Offen, mit Empathie und Zuversicht sprechen sie über Ehe, Beschneidung, die, wenn auch verboten, noch immer eine Rolle spielt, und den Wunsch nach Unabhängigkeit und einem selbstbestimmten Leben. Als Huluager dem Co-Regisseur und Patenonkel ihres neugeborenen Sohnes ihr Geheimnis offenbart, nimmt der Film noch einmal eine andere Wende.

Artikelnummer: AR03169-007
Eignung: ab 16 Jahren Sek II, schulische und außerschulische Bildungsarbeit
Sprachen: OmU - Amharisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Signaturnummer:
Onlinesignaturnummer:
Mit edukativem Arbeitsmaterial von:
Schlagwörter: Afrika, Äthiopien, Frauen, Frauenleben, Geburtensterblichkeit, Geburtshilfe, Gesundheitswesen, Gesundhetssystem, Hausgeburt, Hebammen, selbstbestimmtes Leben, Tradition, Unabhängigkeit
Fächerbezug: Geschichte, Religionslehre, Politik, Ethik/Werte und Normen

Schlagwörter

Afrika, Äthiopien, Frauen, Frauenleben, Geburtensterblichkeit, Geburtshilfe, Gesundheitswesen, Gesundhetssystem, Hausgeburt, Hebammen, selbstbestimmtes Leben, Tradition, Unabhängigkeit

Eignung

ab 16 Jahren Sek II, schulische und außerschulische Bildungsarbeit

Fächerbezug

Geschichte, Religionslehre, Politik, Ethik/Werte und Normen

Im ländlichen Äthiopien stehen viele Frauen der Geburtshilfe in den oft entfernt gelegenen Krankenhäusern mit Skepsis gegenüber. Ärzte und Hebammen, die im staatlichen Gesundheitssystem arbeiten, versuchen die Frauen wegen der gesundheitlichen Risiken bei Hausgeburten davon zu überzeugen, in einem Krankenhaus zu entbinden. Doch die Vorbehalte sind groß. Abgeschieden von den größeren Städten der Region entscheiden sich viele Frauen trotz der klinischen Vorteile für eine Hausgeburt im Kreis ihrer Familie. Auch die 25-jährige Huluager Endeshaw, die im Dorf Megendi im Norden Äthiopiens lebt, will auch ihr viertes Kind zuhause zur Welt bringen, begleitet von der traditionell arbeitenden Hebamme Endal.Die 70-jährige erfahrene Hebamme genießt großen Respekt, greift im Zweifel aber auch auf die Unterstützung von Mitarbeiterinnen der Gesundheitsstation zurück. Endal hat die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Mutter gelernt. Sie weiß, dass die Gebärenden Trost und Kraft bei ihr finden und zweifelt daran, dass den Frauen in den Krankenhäusern die menschliche Fürsorge entgegengebracht wird, wie sie sie bei Hausgeburten erfahren. Welela ist eine der jungen und engagierten Geburtshelferinnen im städtischen Gesundheitszentrum, die traditionelle Hausgeburt vehement ablehnt und ihre Aufgabe darin sieht, die Frauen in der Region vor medizinischen Risiken zu schützen. Denn obwohl in den letzten Jahren die Mütter- und Säuglingssterblichkeitsraten in Äthiopien sanken, bleiben sie immer noch hoch. Im Gespräch mit Huluager und Endal, aber auch mit den jungen Hebammen aus der Stadt, werden die verschiedenen Sichten auf Frauenleben in Äthiopien, aber auch der Aufbruch und die Hoffnungen, die allen gemeinsam sind, deutlich. Ihre Themen gehen weit über die Geburtshilfe hinaus. Offen, mit Empathie und Zuversicht sprechen sie über Ehe, Beschneidung, die, wenn auch verboten, noch immer eine Rolle spielt, und den Wunsch nach Unabhängigkeit und einem selbstbestimmten Leben. Als Huluager dem Co-Regisseur und Patenonkel ihres neugeborenen Sohnes ihr Geheimnis offenbart, nimmt der Film noch einmal eine andere Wende.

Artikelnummer: AR03169-007
Eignung: ab 16 Jahren Sek II, schulische und außerschulische Bildungsarbeit
Sprachen: OmU - Amharisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Signaturnummer:
Onlinesignaturnummer:
Mit edukativem Arbeitsmaterial von:
Schlagwörter: Afrika, Äthiopien, Frauen, Frauenleben, Geburtensterblichkeit, Geburtshilfe, Gesundheitswesen, Gesundhetssystem, Hausgeburt, Hebammen, selbstbestimmtes Leben, Tradition, Unabhängigkeit
Fächerbezug: Geschichte, Religionslehre, Politik, Ethik/Werte und Normen

Matthias Film