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Mörike - Lebensstationen
Dokumentarfilm von Christoph Ammon
Deutschland 2004, 35 Minuten
FSK: LEHR
Eduard Mörike – Dichter, Pfarrer, Bohemien – gehört zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern und Erzählern des 19. Jahrhunderts. Nach dem Besuch der Lateinschule in Ludwigsburg trat er 1818 ins theologische Seminar in Urach ein. Daran schloss sich das Theologiestudium in Tübingen an. Es folgten verschiedene Vikariatsstellen. Erst 1834 bekam er eine Pfarrstelle in Cleversulzbach. Da war der Roman „Maler Nolten“ schon zwei Jahre abgeschlossen. Mörike litt sein Leben lang unter der biedermeierlichen und pietistischen Enge, die ihm die kirchliche Amtspflicht während seiner beruflichen Wanderzeit auferlegte. Wegen „dauernder Krankheitsumstände“ wurde er 1843 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Am Stuttgarter Katharinenstift gab er – mittlerweile verheiratet – ab 1851 Literaturunterricht. Am 8. September 2004 jährte sich sein Geburtstag zum 200. Mal. Chronologisch aufgebaut, geht der Film den von Unruhe und Sinnsuche begleiteten Lebensstationen des Dichters nach. Dazwischen gibt es kleine Inszenierungen, in denen ein Schauspieler in Mörikes Rolle schlüpft und Gedichte und andere Mörike-Texte spricht. Neben den informativen dokumentarischen Bildern und dem Kommentar wird dem Zuschauer auf diese Weise ein sehr lebendiges Bild des Dichters vermittelt.
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680 Weiterbildung -> 68003 Kulturelle Weiterbildung
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